Im Zuge einer langandauernden Auseinandersetzung mit der Frage, ob (vor allem) das Duell maßgebend für den Zusammenhalt in den Verbindungen sei, prägte sich der erzieherische Sinn der Schlägermensur:
* Jeder Paukant hat sich verbindlichen Regeln – dem Fechtcomment – zu unterwerfen;
* obwohl ernste Verletzungen faktisch ausgeschlossen sind, ist die Mensur für jeden Fechter eine Ausnahmesituation, die ihn Überwindung kostet;
* indem der einzelne sich dem Fechtcomment unterwirft, beweist er Fairness;
* indem er seine inneren Widerstände überwindet, entwickelt er sich charakterlich weiter.
* Er zeigt damit, daß ihm die Gemeinschaft seines Bundes mehr wert ist als abratende Stimmen aus der Umgebung, auch mehr wert ist als seine eigenen Zweifel an Einzelheiten des Korporationslebens.
* So zeigt auch er, daß er zu dieser Gemeinschaft gehören will. Dieses Engagement öffnet ihm eigentlich erst den Zugang zur lebenslangen Gemeinschaft in unseren Verbindungen.