Bekannte korporierte Persönlichkeit
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Wilhelm Moritz Egon Freiherr von Gayl
(* 4. Februar 1879 in Königsberg; † 7. November 1945 in Potsdam)
Studium der Rechtswissenschaften in Göttingen und Bonn.
1901 recipiert beim Corps Saxonia Göttingen; IdC beim Corps Borussia Bonn.
1916-18 Leiter der politischen Abteilung beim Oberbefehlshaber Ost. 1918 Landeshauptmann der deutschen Militärverwaltung in Litauen mit Sitz in Kaunas. Gayl nahm 1919 für das Land Ostpreußen an den Friedensverhandlungen zum Versailler Vertrag teil und war bei der Volksabstimmung 1920 Reichskommissar im Abstimmungsgebiet Allenstein.
Mitglied der DNVP. 1921-33 Mitglied des preußischen Staatsrats. 1921-32 Bevollmächtigter der Provinz Ostpreußen im Reichsrat.
Vom 1. Juni bis zum 3. Dezember 1932 Reichsinnenminister im Kabinett von Reichskanzler Franz von Papen. Anschließend Rückzug aus der aktiven Politik.
Das Bild zeigt von Gayl als Corpsburschen der Saxonia im S.S. 1901. Es wurde anlässlich einer Mensur am 13.7.1901 Herrn Kühne (Angehöriger des Corps Hildeso-Guestphalia Göttingen) dediziert.