Geschichte:
20.06.1879 Gründung der freischlagenden Verbindung Alemannia Königsberg durch ehemalige Angehörige des Akademischen Gesangvereins zu Königsberg. Die Verbindung trägt die Farben blau-weiß-gold (Füchse: blau-weiß-blau) mit weißer Mütze und steht auf dem Prinzip der bedingten Genugtuung.
SS 1880 Einführung des Prinzips der unbedingten Satisfaktion.
09.12.1880 Alemannia erklärt sich zur Burschenschaft und führt die Bestimmungsmensur ein. Gleichzeitig wird das Fuchsband abgeschafft.
Anfang 1881 Änderung der Mützenfarbe in Dunkelblau.
Juli 1881 Beitritt zum "Allgemeinen Deputierten-Convent" (ADC).
WS 1881/82 Rückkehr zur weißen Mützenfarbe.
SS 1885 Bildung des (vierten) Königsberger DC mit den Burschenschaften Germania, Gothia und Teutonia.
29.09.1886 Vertagung der Alemannia wegen Mitgliedermangels. Während der Suspendierung verkehren die Alemannen bei der Germania.
03.05.1887 Mißlungene Wiedereröffnung der Burschenschaft.
13.05.1887 Erneute Vertagung.
11.08.1893 Erfolgreiche Rekonstituierung. Als Mützenfarbe wird Schwarz gewählt, da die spätere Turnerschaft Franconia mittlerweile weiße Mützen aufgesetzt hat.
02.02.1894 Wiederaufnahme in den ADC als probende Burschenschaft und erneuter Beitritt zum Königsberger DC.
WS 1894/95 Endgültige Aufnahme in den ADC.
Dez. 1895 Auflösung durch die Universität. Eine durch Verkehrsgäste gegründete Ersatzverbindung Burschenschaft Albertina (weiß-rot-gold, schwarze Mütze) wird ebenfalls durch den Universitätssenat verboten.
01.04.1896 Ende der Auflösung.
SS 1897 Beginn freundschaftlicher Beziehungen zur Burschenschaft Allemannia Berlin.
1898/99 Der Königsberger DC hat turnusgemäß das Präsidium des ADC inne.
Pfingsten 1899 Burschentag in Eisenach unter der Leitung Alemannias.
Mai 1900 Ein geplantes Kartell mit den Burschenschaften Allemannia Berlin, Germania Würzburg und Alemannia Freiburg kommt nicht zustande.
24.05.1902 Der ADC nennt sich in "Deutsche Burschenschaft" und der Königsberger DC in Königsberger Burschenschaft (KB) um.
17.12.1911 Erwerb des Königsberger Verbindungshauses im Universitätsviertel (I. Fließstr. 11).
Nov. 1912 Einweihung des Alemannenhauses.
1914-1918 Erster Weltkrieg, in dem 14 Alemannen fallen.
03.08.1919 Gründung des "Blauen Kreises" in der DB. Außer Alemannia Königsberg gehören diesem bei der Gründung an: Allemannia Berlin, Germania Leipzig, Alemannia Freiburg, Salingia Halle, Franconia Berlin und Rhenania München.
Pfingsten 1921 Erweiterung des Freundschaftbundes zwischen Alemannia Königsberg und Allemannia Berlin um die Burschenschaft Germania Würzburg.
Pfingsten 1922 Gründung des "Schwarz-Roten Verbands" (SRV) durch diese drei Burschenschaften und die Alte Straßburger Burschenschaft Alemannia zu Hamburg.
1923/24 Die KB hat erneut den Vorsitz in der DB inne.
Pfingsten 1924 Burschentag in Danzig unter der Leitung Alemannias.
03.06.1925 Ausschluß aus der DB für zwei Semester nach vorangehenden Streitigkeiten in der KB.
SS 1926 Ende des Ausschlusses.
Juli 1929 50. Stiftungsfest.
11.04.1935 Austritt aus der DB wegen Mißbilligung des Verbandspolitik.
April 1935 Beitritt zur Alten Burschenschaft.
15.10.1935 Auflösung der Alten Burschenschaft.
18.05.1936 Suspendierung der Alemannia.
20.01.1938 Der AHV beschließt die Unterstützung der Kameradschaft "Masuren" und stellt das Alemannenhaus als Kameradschaftshaus zur Verfügung.
1939-1945 Zweiter Weltkrieg.
1942/43 Zerfall der Kameradschaft, die die in sie von den Alemannen gesetzten Erwartungen und Hoffnungen in keiner Weise erfüllen konnte.
Aug. 1944 Zerstörung Königsbergs und des Alemannenhauses durch Luftangriffe der Alliierten.
1947 Erste Treffen der Alemannen nach dem Krieg und Wiederentstehen des AHV.
31.05.1952 Ein Altherrenconvent in Würzburg beschließt die Wiedereröffnung des aktiven Bundes an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel.
Okt. 1952 Kauf des Kieler Verbindungshauses (Hindenburgufer 92) am Westufer der Kieler Förde.
30.04.1953 Rekonstituierung der Alten Königsberger Burschenschaft Alemannia in Kiel. Die Gründungsburschen werden von den SRV-Burschenschaften Alemannia Straßburg zu Hamburg und Germania Würzburg gestellt.
16.05. 1953 Einweihung des neuen Verbindungshauses, das erst zum 31.03.1953 frei geworden ist.
23.05.1953 Vorläufige Wiederaufnahme in die DB und Beitritt zur ÖB Kiel.
03.06.1955 Endgültige Wiederaufnahme in die DB.
1971 Einweihung des ersten Segelboots der Alemannia "Albertina I".
Pfingsten 1979 100. Stiftungsfest.
1990 Gründung der Burschenschaftlichen Initiative (BI) in der DB.
1995 Austritt Alemannias aus der BI.
2000 Das neue Verbindungsboot "Albertina III" nimmt den Betrieb auf.
Pfingsten 2004 125. Stiftungsfest.
Pfingsten 2006 Suspendierung und Neugründung der Aktivitas.